Prager Kormorane und Esslinger zu Besuch bei der Küstenwache in Warnemünde

Seit vielen Jahren verbindet die Kormorane der Prager Stadtpolizei und die IPA Esslingen eine besondere Freundschaft. Die Schwaben unterstützen ihre Prager Kollegen der Flussabteilung regelmäßig bei Besuchen deutscher Wasserschutzpolizeidienststellen. In diesem Jahr führte die gemeinsame Reise zur Bundespolizeiinspektion See nach Warnemünde. Ende November machten sich die Esslinger IPA-Freunde Carsten Friede, Erich Stiedl und Helmut Wurster auf den Weg in den hohen Norden und trafen dort auf die Kormorane Jirka Šelemba, Ruda Dolak, Petr Šumsal und Jan Tykal.
Am nächsten Tag stand eine Stadtführung durch Rostock auf dem Programm. Begleitet von Manuela Ahrendt, einer Esslinger IPA-Freundin und Bundespolizistin, erhielten die Gäste interessante Einblicke in die Geschichte der Hansestadt und besichtigten die Marienkirche. Der Besuch des Rostocker Weihnachtsmarktes bot Gelegenheit zum Aufwärmen.

Der Höhepunkt des Aufenthalts war die Besichtigung der Inspektion und eines Polizeischiffs. Nach der Begrüßung durch Jan Ahrendt, Kommandant der BP 82 Bamberg, erhielten die Besucher einen Überblick über die Arbeit der Bundespolizei auf See.

Besonders beeindruckte das über 80 Meter lange Einsatzmittel Typ 86 mit moderner Technik und einer fast 20-köpfigen Besatzung.

Nach dem Mittagessen an Bord ging es für die Gäste einige Seemeilen hinaus auf die Ostsee, bevor sie mit einem Kontrollboot nach Warnemünde zurückkehrten, während die Polizeimannschaft eine sechstägige Schicht auf hoher See vor sich hatte.

Bei einem gemeinsamen Abendessen bedankten sich die böhmischen und schwäbischen Besucher bei Manuela und Jan für die vorzügliche Organisation dieses eindrucksvollen Programms.
Am nächsten Tag traten die beiden Gruppen mit vielen neuen Eindrücken wieder die Heimreise an.

Der Dank gilt an dieser Stelle auch Peter Theise, Leiter der IPA-Verbindungsstelle Gera, für seine Betreuung der Schwaben während deren Boxenstopps in Bad Köstritz und Roland Sielaff, Leiter der IPA-Verbindungsstelle Rostock, für das „Frühstücksdate“ in Warnemünde.

 

17. IPA-Fachtag in der Polizeischule Amriswil

von Helmut Wurster

Mitte November fand der Fachtag der IPA-Region Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein in der Polizeischule Amriswil statt. Und so machten sich die Esslinger IPA-Freunde Melanie und Udo Lang, Erich Stiedl, Carsten Friede, Gerhard Grau, Stefan Vogt sowie Verbindungsstellenleiter Helmut Wurster auf den Weg in den Kanton Thurgau, um an diesem traditionellen Treffen teilzunehmen.
Schon beim Eintreffen war die Wiedersehensfreude groß. Alte Freundschaften wurden gepflegt, neue Kontakte geknüpft und die vertraute Kameradschaft stand wie immer im Mittelpunkt.
Auch das Programm konnte sich sehen lassen: In drei spannenden Referaten ging es um die Ereignisbewältigung einer polizeilichen Großlage, konkret um ein schweres Unwetter mit Schlammlawinenabgängen im Kanton Graubünden im Juni des vergangenen Jahres, einen versuchten Mordfall in der Stadt St. Gallen aus dem Jahr 2022, sowie das nahezu autarke Leben eines ehemaligen Polizisten in Nordschweden, der dort fernab der Zivilisation mit seiner Partnerin ein einfaches, aber erfülltes Leben führt.
Die Teilnehmenden zeigten sich begeistert von der Themenvielfalt und der fachlichen Tiefe der Vorträge. Neben vielen interessanten Einblicken bot der Fachtag vor allem Gelegenheit zum Austausch, zu guten Gesprächen und zu echter gelebter IPA-Freundschaft.
Ein herzliches Dankeschön geht an Präsi Alex Hanselmann und seinem Team dieser IPA-Region für die perfekte Organisation und die herzliche Aufnahme. Und alle Schwaben waren sich auch dieses Mal wieder einig, im nächsten Jahr erneut dabei zu sein!

Gruppenbild mit dem Leiter der Polizeischule in Amriswil, Marcus Kradolfer (links) und schweizerischen sowie schwäbischen IPA-Freunden am diesjährigen Fachtag.

Prag – Eine „schwäbisch-hessische Reise“ zwischen Tradition, Genuss und Generationen

von David Weiser, Leiter der Verbindungsstelle Bergstraße-Odenwald

Anfang Dezember unternahmen Mitglieder der IPA-Verbindungsstellen Esslingen, Bergstraße-Odenwald und Gießen eine gemeinsame Reise nach Prag. Diese Reise war ein gutes Beispiel für den generationenübergreifenden Austausch innerhalb der IPA: Die Gruppe setzte sich aus jungen Mitgliedern, aktiven Polizeibeamten und Pensionären zusammen. Eine bunte Mischung, die für spannende Gespräche sowie einen bereichernden Austausch sorgte.

Dabei zeigte sich, dass der Generationenmix auch bei der Wahl der Fahrkarten seine ganz eigene Dynamik hatte: Eine strikte Staffelung von “U60”, “60 bis U65” und “Ü65” sorgte für lebhafte Diskussionen bei der Verteilung der ÖPNV-Tickets durch den Stadtführer im Hauptbahnhof Prag, denn Helmut Wurster hatte bereits bei einer seiner früheren Pragreisen diese Fahrkarten für die jetzige Reisegruppe erworben. Mit einem Augenzwinkern hieß es: „Die Ältesten kriegen die günstigsten Tickets, aber laufen müssen wir alle gleich viel!“. Sein Humor brachte die Gruppe schnell auf Kurs – inklusive gültiger Fahrkarten für alle Altersklassen.

Der Charme Prags: Sehenswürdigkeiten und Geschichten

Unser Besuch in Prag begann mit einer geführten Tour durch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit einer 31-köpfigen Truppe erlebten wir die Geschichte und den Charme der “Goldenen Stadt”. Die Prager Burg, die beeindruckende Karlsbrücke und der Altstädter Ring mit der astronomischen Uhr ließen uns in die Historie eintauchen.

Ein besonderes Highlight war die Fahrt mit einer historischen Straßenbahn, die uns durch Prags malerische Straßen führte. Die nostalgische Atmosphäre der Straßenbahn, kombiniert mit den spannenden Geschichten unseres Stadtführers, machte diesen Teil der Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Festliche Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt

Natürlich durfte ein Besuch des weltberühmten Prager Weihnachtsmarkts nicht fehlen. Obwohl der Andrang groß war, genossen wir die festliche Atmosphäre mit den zahlreichen Lichtern, Düften von Lebkuchen, Baumkuchen und Mandeln sowie der einzigartigen Musik.

Der Prager Glühwein – kräftig, würzig und vollmundig – wurde von allen als ein Highlight empfunden. Aber auch das weltbekannte tschechische Bier durfte nicht fehlen. Viele von uns waren sich einig: Es gibt kaum ein besseres Bier, das stets in gekühlten Gläsern serviert wurde!

Strahlender Sonnenschein und angenehme Winterfrische

Das Wetter hätte nicht besser sein können: strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt machten jede Aktivität im Freien zu einem Vergnügen. Diese perfekten Bedingungen trugen zur guten Stimmung bei und boten zahlreiche Gelegenheiten für Gruppenfotos vor der atemberaubenden Kulisse Prags.

Helmut Wurster: Humor, Prävention und Sprachmix

Für den Leiter der IPA Esslingen war es ein besonderes Jubiläum: Helmut Wurster kommentierte auf seine unverwechselbare Art humorvoll, dass dies bereits seine 130. “Prag-Tour” sei – eine Anspielung auf seine langjährige Erfahrung und zahllosen Reiseberichte. Gleichzeitig bewies er als Polizeihauptkommissar a.D. auch seine Expertise in der Prävention. Vor allem auf dem Weihnachtsmarkt sensibilisierte er die Gruppe mit praktischen Tipps, wie Taschendiebstähle vermieden werden können. Sein Hinweis, Wertsachen eng am Körper zu tragen und stets wachsam zu bleiben, wurde von allen beherzigt.
Besonders unvergesslich war Helmut Wursters Versuch, seinen schwäbischen Dialekt mit perfekten Tschechischkenntnissen zu kombinieren.
Der Satz: „Do vorne gibt’s des beste ‘Pivo’, aber passet uff eure Täschle uff!“ sorgte bei der Gruppe für herzhaftes Lachen – ein Sprachmix, den Prag definitiv so noch nie gehört hatte!

Sein Orientierungssinn in der Prager Straßenbahn sorgte für eine besonders humorvolle Anekdote. Mit einem sicheren „Des isch die Linie 22, genau 7 Haltestellen, ond an der 8. raus!“ führte Helmut die Gruppe zu jeder Sehenswürdigkeit. Dass er dabei einmal fast eine Schleife in entgegengesetzter Richtung fuhr, wurde mit Humor aufgenommen – schließlich landeten wir trotzdem in einem gemütlichen Biergarten. Helmut kommentierte trocken: „Jo, Hauptsach, am End gibt’s was zum Trinka!“
Am Ende waren sich alle einig: Es war eine Reise voller Gemeinschaft und Erlebnisse

Die Prag-Reise der IPA-Verbindungsstellen war ein voller Erfolg. Sie bot nicht nur die Möglichkeit, eine der schönsten Städte Europas zu entdecken, sondern auch die verbindungs- und bundeslandübergreifende Gemeinschaft innerhalb der IPA zu stärken. Besonders erfreulich war die Teilnahme von Mitgliedern aller Generationen, die den internen Austausch und die Freundschaft innerhalb der IPA weiter förderten.

Ein herzliches Dankeschön gilt Helmut Wurster für die hervorragende Betreuung vor Ort. Die nostalgische Straßenbahnfahrt, die festliche Atmosphäre des Weihnachtsmarkts und die Sonnentage in Prag werden uns allen in bester Erinnerung bleiben. Auch Helmut Wursters präventive Tipps, sein einzigartiger Sprachmix und die „7 Haltestellen der Linie 22 ond an der 8. raus“ werden uns bei zukünftigen Reisen sicherlich von Nutzen sein. Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Reise!

Anlässlich Helmut Wursters Jubiläum wurde ein Video gedreht, das in YouTube geschaut werden kann.

Kormorane zu Besuch bei der Wasserschutzpolizei in Hamburg

von Helmut Wurster

Auch in diesem Jahr stand der Besuch der Prager Kormorane bei einer außertschechischen Wasserschutzpolizei auf dem Programm. Und so machten sich im November Jirka Šelemba, Rudolf Dolák, Petr Šumsal und Jan Tykal auf den Weg nach Hamburg, wo sie bereits von IPA-Freund Jörn Sucharski, Schatzmeister der LG Hamburg, auf dem Gelände der dortigen Wasserschutzpolizei-Schule erwartet und herzlich begrüßt wurden.
Vom Neckarstrand war der Esslinger Verbindungsstellenleiter angereist; sein treuer Wegbegleiter, Ehrenbeisitzer Erich Stiedl, musste dieses Mal leider krankheitsbedingt zu Hause bleiben.
Bleibt an dieser Stelle noch festzustellen, dass dies bereits das 7. Event dieser Art seit 2016 war.

Seit Januar stand Helmut Wurster mit IPA-Freund Jörn in Kontakt und so konnten die beiden für die Kollegen von der Moldau ein entsprechendes Programm zusammenstellen, wobei Jörn stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Schwaben hatte, wie etwa die Möglichkeit der Unterbringung in der Wasserschutzpolizei-Schule, was schließlich auch geschehen ist.

Am nächsten Tag stand die Stadtführung durch IPA-Freundin Silvia Hönel, Sekretärin der LG Hamburg und durch Jörn auf dem Programm.
Dabei konnten die Besucher Wissenswertes über die Hamburger Neustadt mit der Hauptkirche St. Michaelis, dem Hamburger „Michel“, das Portugiesenviertel, sowie die Elbphilharmonie und die Speicherstadt erfahren.Die beiden Helferlein der IPA-Landesgruppe Hamburg: Sekretärin Silvia Hönel und Schatzmeister Jörn Sucharski.Am darauffolgenden Tag war „Museumstag“ angesagt und so besichtigten die Fünf zunächst das Miniatur Wunderland mit der größten Modelleisenbahn der Welt, wo sie auch einen „Tatort mit Tauchereinsatz“ entdecken konnten.   

Am Nachmittag „ging“ es dann ins 130 km entfernte Laboe, wo sie das Marine-Denkmal sowie das Museumsschiff U 995 besucht haben.

Natürlich hatten die vier Kormorane auch hier die Möglichkeit, wie bereits am vorigen Tag, sich mit maritimen Souvenirs „einzudecken“; bleibt nur die Feststellung, dass sie von dieser Möglichkeit reichlich Gebrauch gemacht hatten. 
Der letzte Besuchstag stand fast ausschließlich im Zeichen der Polizei und so referierte zunächst Marco Wegner von der Wasserschutzpolizei-Schule über diese zentrale Ausbildungsstätte aller Wapokollegen in Deutschland.
Beeindruckt waren die tschechischen Kollegen bei der Besichtigung eines Steuerstandes im Simulatorraum.

Beim darauffolgenden Treffen im Wasserschutzpolizeikommissariat 1 erfuhren sie von Christian Jürgensen Wissenswertes über die Arbeit der Wapo in Hamburg, deren Stärke etwa 500 Frau/Mann beträgt.

Die Fahrt auf einem Polizeiboot im Hamburger Hafen bildete danach den krönenden Abschluss.

Wie vorgesehen konnten sie noch der Seemannsmission „Duckdalben“ einen Besuch abstatten, einer großartigen, sozialen Einrichtung mit viel Ehrenamt!

Schließlich hieß es wieder Abschied nehmen. Bei einem gemeinsamen Essen in der „Veddeler Fischgaststätte“ bedankten sich die Gäste bei Jörn für die großartige Organisation und Betreuung vor Ort.
Der besondere Dank gilt an dieser Stelle selbstverständlich auch
IPA-Freundin Silvia Hönel für die vorzügliche Stadtführung, den Verantwortlichen der Wasserschutzpolizei-Schule und der Wasserschutzpolizei Hamburg und all denen, die dazu beigetragen haben, dass sich vier Prager und ein Schwabe in Hamburg so richtig wohl gefühlt haben und diese Aktion dadurch zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden ist. Chapeau!!
Natürlich galt der böhmische Dank auch dem Esslinger IPA-Freund für die Hilfe bei dieser erneuten „Blick-über-den Tellerrand-Aktion“ und so traten die Fünf mit vielen neuen Eindrücken wieder die Heimreise an.

Anmerkung:

Die böhmisch-schwäbische Delegation hatte trotz dem tagfüllenden Programm noch etwas Zeit gefunden, am Abend so manch „Astra“ in einer Kiezkneipe auf St. Pauli, wie etwa der „Mausefalle“, zu genießen! 

Allerdings musste sie stets den Fahrplan dieses ÖPNV-Verkehrsmittels im Auge behalten!

Neunköpfiges Esslinger IPA-Team besuchte den diesjährigen Fachtag der IPA-Region Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein

von Helmut Wurster

Auch in diesem Jahr veranstaltete unsere befreundete IPA-Region Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein ihren traditionellen Fachtag, der wie immer im November in der Polizeischule Amriswil abgehalten wird.
Und so machten sich die Esslinger IPA-Freunde Anke Lißner, Melanie Lang, Patricia Wank, Sabine W., Erich Stiedl, Carsten Friede, Eugen Kohler, Udo Lang und Helmut Wurster auf den Weg in den Kanton Thurgau (Rekordbeteiligung seit 2014!!).

Nach der Begrüßung durch Alexander Hanselmann, den Präsidenten dieser Region, wurde zunächst über einen versuchten Mord aus Eifersucht referiert, welcher sich im Fürstentum Liechtenstein ereignet hatte. Anschließend erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Möglichkeiten der modernen Forensik an Schusswaffen sowie die Beteiligung der Schweizer Armee an der internationalen militärischen Friedensförderung.
Neben diesen Vorträgen stand aber auch die Wiedersehensfreude zu den Organisatoren um Präsi Alex und den teilnehmenden IPA-Freunden aus vier Ländern im Vordergrund, zumal die Esslinger seit 2014 an dieser äußerst kurzweiligen Veranstaltung präsent sind.

Schließlich konnten die Schwaben nach dem gemeinsamen Mittagessen am Ende der Veranstaltung ihre mehrstündige Heimreise antreten.

Der Dank gebührt einmal mehr Präsi Alex und seinem IPA-Team für die vorzügliche Organisation dieses Events.

Bleibt noch anzumerken, dass am diesjährigen Fachtag ebenso vier „IPA-Schwaben“ aus Stuttgart unter der Leitung von Martin „Ratz“ Rathgeb teilgenommen hatten, wie auf dem Gruppenbild zu sehen ist!

Schwabenland meets Catalunya: Feier zum 30-jährigen Bestehen der IPA Tarragona mit Esslinger Beteiligung

von Helmut Wurster

Ende Oktober nahmen acht Esslinger, IPA-Freunde und deren Anhang, an der Feier zum 30-jährigen Bestehen der katalanischen IPA-Region Tarragona teil. Die Schwaben folgten somit dem Ruf von Präsident Anton Casas, der auch eine Einladung aufgrund seines langjährigen Kontaktes zu Helmut Wurster ins Schwabenland geschickt hatte.
Bei den schwäbischen Besuchern handelte es sich um Thomas und Evi Hepler, Erich und Ute Stiedl, Claus und Tanja Fetzer sowie Helmut und Hannelore Wurster, die einzigen Vertreter der deutschen IPA-Sektion.
Und während die sechs Erstgenannten über den Luftweg und einen entsprechenden Transfer die Zielörtlichkeit erreicht hatten, hatte, wie seit Jahren üblich, „Flugängstler“ Helmut Wurster diese auf dem Landweg erreicht. Aber das hatte ja auch etwas Positives, denn so konnte manches „Fluggepäck“ und die Gastgeschenke kostenfrei transportiert werden. 

Bei deren Ankunft im Hotel Gran Regina, welches als Unterkunft für die ausländischen Teilnehmer während der Jubiläumsfeierlichkeiten diente und nur ein paar Kilometer südlich von Tarragona, im beliebten Badeort Salou an der Costa Dorada liegt, wurden sie von Anton Casas und Mitgliedern seines Orgteams sehr herzlich begrüßt, wobei es ebenso zum Kontakt mit weiteren IPA-Jubiläumsbesuchern gekommen ist, die aus den USA, Kanada, Rumänien, Polen, Italien und Portugal angereist waren. Helmut Wurster konnte dabei manch bekanntes Gesicht entdecken, das er bereits an der Jubiläumsfeier im Jahr 2019 in Tarragona kennengelernt hatte, wie etwa Lech aus Kanada oder Franco aus der sardischen Stadt Alguer.
Beim anschließenden Stadtbummel am Nachmittag konnten sie Darbietungen der Stocktanzgruppe von Salou erleben und nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel hatten sie die Gelegenheit, sich mit den anderen IPA-Freunden auszutauschen.Am nächsten Tag stand zunächst die Stadtführung von Tarragona auf dem Programm. Die etwa 130.000 Einwohner zählende Stadt spielte einst im Römischen Reich eine herausragende Rolle und war unter dem Namen Tarraco die erste römische Stadt außerhalb Italiens.
Mit einem „Touristenzügle“ und einer anschließenden Küstenrundfahrt von Tarragona nach Salou konnten die IPA-Freunde diese katalanische Provinzhauptstadt kennenlernen und genießen. Bleibt noch anzumerken, dass das dort von den Römern hinterlassene Erbe im Jahr 2000 in seiner Gesamtheit von der UNESO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Schließlich kehrten die Teilnehmer mit neuen Eindrücken wieder in ihr Hotel zurück.

In den frühen Abendstunden begann der eigentliche Höhepunkt dieser Jubiläumsveranstaltung, nämlich der Galaabend zum 30-jährigen Bestehen der IPA Tarragona, der im Teatre Auditori von Salou vor 437 (!) Teilnehmern stattgefunden hat.

Thomas mit Lech aus Kanada sowie Ion mit Frau von der IPA-Landesgruppe Baskenland.

Nach der Begrüßung durch Anton Casas, Redebeiträgen von IPA-Freunden sowie den Klängen der IPA-Hymne erfolgte die Ehrung katalanischer IPA-Jubilare sowie der anwesenden Gäste.
Außerdem wurden mehrere Glückwünsche per Videobotschaft von ausländischen IPA-Freunden eingespielt, welche in deren Landessprache mit jeweils katalanischem Untertitel gesendet wurden; dieser Untertitel entfiel jedoch bei der von der IPA Esslingen gesendeten Videobotschaft (Això és vida,😊)!!

Anschließend wurde Anton Casas für seine ausgezeichnete IPA-Arbeit geehrt.
Der darauffolgende Austausch von Gastgeschenken, wie hier auf dem Foto, die Übergabe des Geschenkes vom fratello friulano Gianfranco an Anton, beendete diesen außergewöhnlichen Event, der allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Schließlich konnten die Esslinger am nächsten Abend noch am Galadiner der spanischen IPA-Sektion teilnehmen, deren Delegierte zur gleichen Zeit in Salou getagt hatten. Dort fand Thomas auch die Gelegenheit, Anton mit einem besonderen Geschenk zu überraschen. Diese Überraschung war absolut gelungen und der Pensionär in spe hatte sich dadurch mehr Platz in (s)einem schwäbischen Kleiderschrank geschaffen.   

Am darauffolgenden Tag hieß es wieder Abschied nehmen. Eine tolle Jubiläumsfeier mit neuen IPA-Freundschaften ging zu Ende. Die Esslinger verabschiedeten sich von Anton, seinem Orgteam sowie teilnehmenden IPA-Freunden und traten mit verschiedenen Boxenstopps die Heimreise an.

Estimat Anton, 😊, moltès gràcies per tot. Aquesta festa va ser de nou meravellosa. El meu germà català, ets un crack. Una abraçada forta, Helmut 😉.

Bei seinem diesjährigen Catalunyaaufenthalt standen bei Helmut Wurster selbstverständlich auch weitere „IPA-Besuche“ auf dem Programm. Und so hatte er u. a. seinen zweiten „germà català“ Blai Ortiz, Vizepräsident der IPA Girona und Leiter des Polizeireviers der Mossos d’Esquadra von Olot, besucht. Auch hier war die Wiedersehensfreude riesengroß.

Nach dieser Veranstaltung erfuhr alle Welt von der fürchterlichen Flutkatastrophe in der Provinz Valencia und nach Absprache der nationalen IPA-Sektionen von Spanien und Deutschland erreichte ein Hilferuf auch die Verbindungsstelle Esslingen, woraufhin die Verantwortlichen entsprechend reagiert haben: servo per amikeco!!

Cui honorem, honorem – “Ehre, wem Ehre gebührt“

von Helmut Wurster

Seit fast vier Jahren besteht der besondere Kontakt zwischen der Direktion für internationale Zusammenarbeit bei der katalanischen Regionalpolizei, Mossos d‘ Esquadra und der IPA-Verbindungsstelle Esslingen, der durch die Unterstützung von Anton Casas, Präsident der IPA Tarragona und Blai Ortiz, Vizepräsident der IPA Girona, entstanden ist.
Diesem Umstand ist es schließlich auch zu verdanken, dass Anfragen bezüglich einer möglichen Hospitation bei dieser Polizei in Barcelona entsprechend beschieden worden sind, so dass mittlerweile sieben Studierende von Polizeihochschulen der Länder und der Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup an solch einer Hospitation teilnehmen konnten.
Und so „landen“ inzwischen nach Rücksprache mit der Geschäftsstelle der IPA Deutsche Sektion Hospitationsanfragen mit dem Wunsch Barcelona auf einem „Esslinger IPA-Schreibtisch“, wobei natürlich auch der Kontakt zu der zuständigen deutschen „Polizeistelle“ zustande kommt.   
Bei seinem Barcelona-Besuch im Oktober hatte Helmut Wurster eine Anerkennungsurkunde der deutschen Sektion im Reisegepäck, welche er symbolisch an die IPA-Freundin Tere Comellas Saqués für die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten übergeben durfte. Zu Tere, die Ansprechpartnerin der ersten Stunde, besteht bis heute nicht nur ein E-Mail-, sondern auch ein telefonischer Kontakt, wenn dies denn erforderlich sein sollte.

Bei der Verleihung war ebenso der Leiter dieser Direktion, Josep Codina i Freixa zugegen, der sich wie Tere über diese außergewöhnliche Auszeichnung sehr gefreut hatte. 
Ein besonderer Dank gilt dabei dem frisch gebackenen Präsidenten der IPA Deutsche Sektion Philipp Kurz für die Unterstützung dieser Aktion.

Nach der Urkundenverleihung besuchte der Esslinger Verbindungsstellenleiter gemeinsam mit Josep Codina i Freixa und IPA-Freund Carles Basilio noch einen Infostand der Mossos d‘ Esquadra auf dem Ausstellungsgelände im Bereich des Plaça d’Espanya.
Und der Apostel Paulus hatte mit seinem Ausspruch „cui honorem, honorem“ natürlich recht, denn auch in diesem Fall gilt Ehre, wem Ehre gebührt!!
Bei der Urkundenverleihung waren auch vier Studierende der Hochschule der Polizei aus Münster-Hiltrup anwesend, die gerade an einer einwöchigen Hospitation bei der Mossos d‘ Esquadra teilgenommen haben. Diese bedankten sich herzlich bei dem Schwaben für seine Hospitationshilfe und überreichten ihm eine Gedenkmünze ihrer Hochschule, über die er sich sehr gefreut hatte.